Pausenaufsicht ist kein Spaß, aber am allerwenigsten Spaß macht sie in den Toilettenräumen. Der Witz ist, dass es den Kindern genau so wenig Spaß macht, diese Räume zu betreten. Und was man hasst, das macht man kaputt - manchmal. So entsteht durch ein unschönes Schulklo oft eine unschöne Spirale der Zerstörung.
Das Paradoxe daran: Hilfe kommt oft von den Kindern selbst. Es gibt sehr erfolgreiche Selbsthilfeprojekte, bei denen Schüler die Initiative ergriffen, für ein schöneres Schulklo kämpften - und gewannen.
Sie wissen ja: Wenn Kinder sich etwas in den Kopf gesetzt haben, dann sind sie kaum noch davon abzubringen. Wenn dieses Etwas ein schöneres Schulklo ist, dann werden sie erstaunliche Energien und Kreativität entwickeln, um es zu bekommen.
Ein Wink in die richtige Richtung kann natürlich nicht schaden. Vielleicht sprechen Sie mal mit der Schulsprecherin darüber und zeigen ihr diese Seiten. Und wenn Schüler an Sie herantreten, seien Sie offen für ungewöhnliche Vorschläge. Meistens geht es zunächst um Aktionen zur Geldbeschaffung und zur Gewinnung von Sponsoren. Später dann um konkrete Planungen und um die Frage, wie man die übergeordneten Stellen am besten überzeugt. Hier können Sie helfen und schulklo.de hilft Ihnen. Mit Empfehlungen zu sinnvollen Einrichtungsgegenständen oder einfachen Mittel um Vandalismus vorzubeugen.
Der Erfolg: Am Ende haben Sie nicht nur ein Problem weniger, sondern auch alle Sympathien der Schüler und Eltern auf Ihrer Seite. So ein Projekt hebt nicht nur das Selbstwertgefühl der Schüler, sondern das Image der ganzen Schule. Das zeigen die Presseberichte über frühere Schulklo-Projekte.