Damit man heute nicht mehr einen Eimer Wasser neben der Toilette stehen haben muss, gibt es unterschiedliche Spülsysteme, die genügend Wasser in die WC-Schüssel gießen. Zum einen den Spülkasten, eine Art Wassertank, der hinter der Toilette hängt oder manchmal auch in der Wand installiert ist – so ist es in den meisten Haushalten. In den Schultoiletten findet man allerdings oft ein anderes System - einen Druckspüler.
Wasserspülung mittels Wassertank / Spülkasten
Der Spülkasten speichert ungefähr einen Eimer Wasser und läßt diesen auf Knopfdruck in die Schüssel fließen.
Schnitt durch den Spülkasten
1 Spülhebel
2 Schwimmer
3 Ventil
4 Abfluss zum WC
5 Wasserzulauf
6 Absperrventil
7 Schwimmerventil
Drückt Ihr den Spülhebel / Taster (früher zog man an einer Schnur), wird ein Stöpsel nach oben gezogen und das Wasser durch ein Verbindungsrohr in die Schüssel abgeleitet. Die ca. 10 Liter werden in 3 Sekunden abgeleitet. So wird der Spüleffekt erzeugt. Oft sind Spar- oder Stopptasten eingebaut, die weniger Wasser aus dem Spülkasten fließen lassen.
Nun bewegt sich zuerst der Stöpsel langsam wieder nach unten und verschließt das Rohr zur Schüssel. Nachdem der Spülkasten Wasser abgegeben hat, wird er wieder aufgefüllt. Seitlich am Spülkasten befindet sich eine Wasserzuleitung, die geöffnet wird und die den Tank langsam wieder füllt. Der Wasserhahn ist mit einem leichten Plastikteil verbunden, dem Schwimmer. Er schwimmt auf der Wasseroberfläche im Tank und wenn eine bestimmte Höhe erreicht ist, schiebt er automatisch den Wasserhahn wieder zu. Jetzt kann es von vorne los gehen.