Untersuchungen haben ergeben, dass der Verschmutzungsgrad der WC-Kabine sinkt, wenn Bürsten und Bürstenhalter zur Verfügung stehen.
Denn nur was vorhanden ist, kann auch benutzt werden.
Für Reinigungskräfte ist oft nicht die Reinigung der WC-Schüsseln das Ekelhafteste, sondern die WC-Bürste inklusive Tropfschale. Daher werden diese Teile oft überhaupt nicht gereinigt.
Ein funktionales System macht den Reinigungskräften die Arbeit leicht und trägt damit entscheidend zum Gesamteindruck des Waschraums sowie zur Hygiene bei.
Optik: Eine verschmutzte WC-Bürste ist ein abschreckender Anblick. Deshalb sollten Modelle mit geschlossener Front bevorzugt werden. Aber: "Hübsche" WC-Bürstenhalter unterliegen selbst in VIP-Logen von Fußballstadien einer hohen Schwundquote. Deshalb sollte die WC-Bürste schlicht bis hässlich sein.Der WC-Bürstenhalter sollte aus Edelstahl sein, die Bürste jedoch aus Kunststoff. WC-Bürsten mit Edelstahlgriff sehen zwar lange gut aus, haben aber Nachteile: Sie werden gern zweckentfremdet und der Wechsel des WC-Bürstenkopfes ist teuer
Reinigung: Die Abtropfschalen müssen für das Reinigungspersonal leicht zu entleeren sein. Nur dann werden sie auch tatsächlich gereinigt.
Wirtschaftlichkeit: Die Bürstenhalter sollten mit handelsüblichen Bürsten bestückt werden können und die Bürstenköpfe müssen einfach ausgetauscht werden können. Sonst entstehen unnötige Folgekosten.
Montage: Wandmontage ist Pflicht. Auf dem Fußboden stehende WC-Bürstenhalter werden von den Schülern durch die Gegend gekickt und die Reinigungskräfte wischen um den Bürstenhalter herum. Klobürsten sind also an der Wand zu montieren, und zwar so, dass sie gut zu erreichen sind, aber nicht stören. Um die Reinigung unter der Bürste mit einem professionellen Wischmopp zu gewährleisten, muss der Mindestabstand zum Fußboden von 20 cm betragen.