Unter "Falter" versteht man Menschen, die das Toilettenpapier sauber falten bevor Sie es benutzen. Knäuler wiederum sind Menschen, die das WC-Papier vor dem Gebrauch knäulen.
Erkennen kann man den "Falter" oder den "Knäuler" jedoch am Besten beim Essen. Wer seine Serviette knäult, wird auch mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit das WC-Papier knäulen. Wer die Serviette sauber auf dem Tisch oder dem Teller zusammenlegt ist auch beim Toilettenpapier in der Regel ein klassischer "Falter". Hierbei gibt es aus hygienischer Sicht kein Richtig oder Falsch.
Wichtig ist, daß das richtige Papier verwendet wird. Was aber ist das richtige Papier? In Schulen sollen die WC-Papiere mindestens zweilagig sein. Auch sollte sichergestellt sein, daß für den langen Schultag wirklich bis zum Ende des Unterreichtes ausreichend Papier vorhanden ist. Hierzu empfehlen wir die entsprechenden Spendersysteme.
Das WC-Papier sollte in den WC-Kabinen den Schülern zur Verfügung gestellt werden. Menschenunwürdig ist es, wenn man das Toilettenpapier sich beim Hausmeister oder dem Lehrer zuteilen lassen muss.
Vorteil: Die Großrolle hat circa 8 x mehr Volumen als die klassische Haushaltsrolle. Somit reicht die Großrolle für circa 80-90 Toilettengänge.
Nachteile: Reinigungskräfte wechseln diese Rolle meist zu früh. In der Regel erfolgt der Wechsel bereits nach dem Verbrauch von 2/3 der Gesamtrolle. Die Folge: Ressourcenverbrauch. Häufig wird der Großrollenspender für Rollendurchmesser 350 mm ausgelegt. Dies schluckt in einer WC-Kabine unnötig Platz. Die meisten Großrollen haben nämlich nur einen Durchmesser bis zu 280 mm.
Dies ist die Rolle, die jeder von zu Hause kennt. Sie reicht nur für circa 10-15 Nutzungen. Der Spender sollte daher mindestens zwei bis drei Haushaltsrollen (circa 30-45 Nutzungen) aufnehmen können bzw. dem Reinigungsintervall angepasst werden.
Vorteil: Preiswerteste Lösung, wenn man nur den Einkauf bedenkt. Und das Mumifizieren von Schülern wird schwieriger.
Nachteil: Eine Haushaltsrolle reicht in einer Schule durch Zweckentfremdung (Beispiele: Zur Reinigung der Klobrille oder zum Bedienen der Türklinke) für maximal 10-12 Schüler. Häufig kommen nur einfache WC-Papierhalterungen zum Einsatz, die über keine Reserverollen verfügen. Somit ist das Papier bereits nach der ersten Pause aufgebraucht
Aber die Reserverollen sollten unbedingt im WC-Papierspender untergebracht sein, sonst werden sie verschmutzt oder für alle möglichen Spiele missbraucht. So wird gern mal ein Ende in die Kloschüssel gesteckt und man wettet, wer die Rolle als erster über die Klospülung weggespült hat. Ebenso kann sie unabsichtlich in die WC Schüssel fallen oder wird beim Urinieren verschmutzt.
Das Einzelblatt funktioniert wie die Falthandtücher bei der Handtrocknung, man kann das Papier einzeln entnehmen. Das Einzelblatt ist halb so groß wie das Handtuchpapier. Großverbraucher wie Flughäfen und/oder Messen setzen es aus Kostengründen ein.
Vorteile: Die Blätter werden dem Spender einzeln entnommen. Somit sinkt der Verbrauch des Toilettenpapiers und die Gefahr mutwilliger oder unbewusster Verstopfungen sinkt. Missbrauch wird weitgehend verhindert.
Nachteil: Hoher Kaufpreis, wird jedoch wettgemacht durch deutlich weniger Verbrauch. Kaum jemand kennt das Einzelblatt. Nur wer schon einmal in Spanien, Südfrankreich oder in Italien Urlaub gemacht hat wird diese Art des WC-Papiers kennen. In den Anschaffungskosten ist dies Papier teurer als eine Haushaltsrolle oder eine Großrolle.